Sicher durch Bienenbüttel

Sicher durch Bienenbüttel – Phase 2 Prüfphase/ Zielfindungsprozess

Liebe Bienenbüttelerinnen, liebe Bienenbütteler,

die Phase 2 des Projektes „Sicher durch Bienenbüttel“ steht vor dem Abschluss.

Für eine Übersicht über den aktuellen Stand wurde eine entsprechende Liste eingestellt (siehe Downloads unten). Hier können Sie sich gerne einen Überblick über die eingereichten Vorschläge und den entsprechenden Sachstand verschaffen. Ganz wichtig: Es handelt sich lediglich um einen aktuellen Zwischenstand. Die endgültigen Ergebnisse stehen noch nicht fest. Rückfragen zu den einzelnen Punkten sind derzeit noch nicht möglich.

„Das Projekt läuft dank des Engagements aller Beteiligter bisher sehr gut, die Zahl der Rückmeldungen zeigt, wie wichtig dieses Thema ist. Auch die Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde ist erstklassig, das muss man wirklich sagen“, so Bürgermeister Dr. Merlin Franke. „Es gibt einige Punkte, die zu verwirklichen sind und die die Sicherheit auf Bienenbüttels Straßen definitiv erhöhen werden.“

Verkehrsexperte Dobslaw: „Es ist natürlich so, und das hatten wir ja von Anfang an gesagt, dass nicht alles realisiert werden kann. Aber es wird definitiv zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Gemeinde kommen. Inzwischen sind auch andere Kommunen auf das Pilotprojekt aufmerksam geworden und führen es ebenfalls durch. Das freut uns natürlich besonders.“

Die rund 200 eingereichten Vorschläge wurden von der Verwaltung aufgelistet, dabei wurden „doppelte“ Vorschläge zu einem gewissen Sachverhalt zusammengefasst. Somit waren 165 Punkte zu prüfen.

Davon konnten bereits schon mehr als 100 Sachverhalte bei mehrfachen Besprechungen zwischen der Gemeinde Bienenbüttel, der Straßenverkehrsbehörde Landkreis Uelzen und dem Verkehrsexperten Andreas Dobslaw bearbeitet werden. Die Vorschläge bzw. Sachverhalte wurden intensiv erörtert und bei gemeinsamen Ortsterminen geprüft. Bereits umsetzbare „einfache“ Maßnahmen wie z.B. Rückschnitte von Hecken und Bäumen durch den Bauhof der Gemeinde Bienenbüttel wurden zügig durchgeführt. Die möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, welche bei den Besprechungen erarbeitet werden konnten, befinden sich nun in der Umsetzung oder bei anderen Stellen zur finalen Prüfung.

Im Juni findet die letzten von zahlreichen Abstimmungsgesprächen zwischen der Gemeinde Bienenbüttel, der Straßenverkehrsbehörde Landkreis Uelzen und dem Verkehrsexperten Andreas Dobslaw statt. Hierbei werden die offenen Punkte bzw. Vorschläge nochmals intensiv erörtert und auf realisierbare Maßnahmen geprüft. Ebenso ist ein abschließender gemeinsamer Ortstermin angesetzt.  Hierbei werden insbesondere kritische Punkte vor Ort begutachtet und auf realisierbare Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geprüft.

Nach dem Abschluss werden die Ergebnisse wieder zusammengetragen und wie bislang bearbeitet.

Unter Beteiligung der Gremien gibt es dann eine öffentliche Veranstaltung zur Ergebnispräsentation.

Nach wie vor gilt: Jeder Vorschlag soll dabei betrachtet werden. Es soll jeder eine Rückmeldung zum Vorschlag erhalten…

Premierenveranstaltung geglückt

Bienenbüttel. Steddorf, Rieste, Bargdorf – das sind die drei Ortsteile, die in „Cluster 5“ für das Pilotprojekt „Sicher durch Bienenbüttel“ zusammengefasst wurden. Und in Steddorf hat nun erstmals die Veranstaltung, bei der alle Anliegen der Bürger dieser Ortsteile aufgenommen wurden, stattgefunden.

Am Ende war es schon beeindruckend, wie viele Eingaben vorgebracht worden sind. Es ging um die Ausweisung von Radwegen, Tempo 30, Beleuchtung, Zebrastreifen, Verkehrsspiegel und Heckenschnitt – vor allem aber um die Sicherheit der Kinder an den Bushaltestellen und auf dem Weg dorthin.

Andreas Dobslaw, der 17 Jahre bei der Polizei als Verkehrs-Sachbearbeiter für die Landkreise Uelzen, Lüneburg und Lüchow-Dannenberg tätig war und insgesamt mehr als 40 Jahre Polizeidienst zurückblickt, begleitet das Projekt maßgeblich. Er war Geschäftsführer von vier Unfallkommissionen in den drei genannten Landkreisen. Deren wichtigste Aufgaben: mögliche Gefahren- und Unfallschwerpunkte identifizieren und Strategien für mehr Sicherheit im Straßenverkehr entwickeln.

„Wir werden jedes einzelne Anliegen prüfen und uns vor Ort ansehen“, so der Fachmann. „Natürlich müssen Änderungen mit der STVO konform sein und mit allen beteiligten Stellen wie Verkehrsbehörde, Straßenbaulastträger, Polizei und den politischen Gremien der Einheitsgemeinde abgestimmt werden. Aber selbst, wenn wir nicht alle Eingaben umsetzen können, werden wir bestimmt an vielen Stellen für mehr Sicherheit sorgen!“

 

Und auch Bürgermeister Dr. Merlin Franke war sehr zufrieden mit der ersten Veranstaltung: „Über 30% der Anliegen in meiner Bürgersprechstunde befassen sich mit Sicherheitsaspekten im Straßenverkehr. Mit diesem Projekt wird es uns gelingen viele Gefahrenstellen zu identifizieren und zu entschärfen. Und zwar nicht nur für Fußgänger, sondern frei von jeder Ideologie, für ALLE. Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer, Mähdrescherfahrer – egal wie und wo man sich im öffentlichen Raum bewegt, es soll in Bienenbüttel sicherer werden.“

 

 

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