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Bürgerstiftung: Teilfonds ermöglicht erneut Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder
Erneut sollen hilfe- und förderbedürftige Kinder nach dem Willen der „Bürgerstiftung für den Landkreis
Uelzen“ profitieren. Dabei handelt es sich dieses Mal um Kinder, die im Frauen- und Kinderhaus
Uelzen Schutz vor häuslicher Gewalt finden. Dazu überreichte Stiftungsvorsitzender Dr. Heiko Blume
jetzt einen symbolischen Scheck in Höhe von 2.200 Euro an Britta Hönig, langjährige Mitarbeiterin
des Frauen- und Kinderhauses Uelzen.
Möglich gemacht hat die jüngste Spende der Bürgerstiftung das Engagement der verstorbenen
Eheleute Lina und Walter Knappmann, die bei der Stiftung einen eigenen Teilfonds zur Unterstützung
hilfsbedürftiger und notleidender Kinder eingerichtet haben. Einen derartigen Teilfonds mit eigenem
Stiftungszweck einzurichten, diese Möglichkeit besteht bei der „Bürgerstiftung für den Landkreis
Uelzen“ ab einem Spendenbetrag von 50.000 Euro.
„Die betroffenen Kinder benötigen alle Hilfe, die sie bekommen können. Mit dem Geld können Sie
sicher Gutes für diese Kinder bewirken“, so Blume. Genau das sei auch das Ansinnen der Eheleute
Knappmann gewesen, dem er im Namen der Bürgerstiftung nochmals ausdrücklich danke. Durch die
Einrichtung eines Teilfonds sei es möglich, dauerhaft und zielgerichtet Gutes zu tun und gleichzeitig
den eigenen Namen in guter Erinnerung zu halten.
Britta Hönig dankte Blume sowie dessen Vorstandskollegen Jörg Dammann und Hans-Joachim
Schikowski, die an der Scheckübergabe ebenfalls teilnahmen, für die neuerliche Zuwendung. Gewalt
in der Familie sei besonders für die betroffenen Kinder ein großes Problem. Es sei keine Seltenheit,
dass das Frauen- und Kinderhaus Mütter mit mehreren Kindern aufnehmen müsse. Das gespendete
Geld der Bürgerstiftung werde ausschließlich für die Arbeit mit den untergebrachten Kindern und
deren Unterstützung verwendet – zum Beispiel für erforderliche Schulbücher und Schulausstattung,
aber auch zur Deckung individuellen Förderbedarfes.
„Außerdem reicht das Geld möglicherweise auch für eine Reise der Kinder ans Meer, denn viele der
betroffenen Kinder sind überhaupt noch nie verreist“, so Hönig. Der Verein Kinder- und Frauenhaus
e.V. Uelzen erhalte als Träger der Einrichtung zwar finanzielle Mittel durch den Landkreis Uelzen, die
Hansestadt Uelzen und das Land Niedersachsen, dennoch sei man auf Spenden angewiesen.
Betroffene dürften solange in der Einrichtung bleiben, wie sie wollen, berichtet Hönig. Grundsätzlich
gelte: Rat- und Hilfesuchende würden mit ihren Problemen nicht alleine gelassen. „Unser Motto lautet
Hilfe zur Selbsthilfe. Betroffenen wird durch ihren Aufenthalt im Frauen- und Kinderhaus nicht deren
Eigenständigkeit genommen, sondern wir als Verein wollen Betroffene dort unterstützen, wo sie
konkret Hilfe benötigen.“
Wer entsprechende Hilfe benötigt und/oder sich über das Angebot des Vereins informieren möchte,
erhält unter der Rufnummer 0581/77999 weitere Auskünfte.
Interessierte, die sich näher über die „Bürgerstiftung für den Landkreis Uelzen“ informieren oder die
Stiftung unterstützen möchten, finden weitere Details und Hintergründe online auf der Website
www.buergerstiftung-uelzen.de. Darüber hinaus sind auch telefonisch unter der Rufnummer 0581 82-
200 weitere Informationen erhältlich.