Bienenbüttel

Name:
Wahrscheinlich ist, dass „Biangibudiburg“ auf einen Personennamen zurückzuführen (Sächsischer Personenname „Bio“ weiblich „Bia“ althochdeutsch Bia = Biene). Der Teil „-gibudi“ könnte zur heutigen Endung „-büttel“ führen, was in etwa „Haus und Hof“ Grundbesitz, Landgut bedeutet. Ungewöhnlich ist, dass die Bezeichnung „-burg“ sich im heutigen Namen nicht wieder findet. Es könnte auf eine bewusste Bezeichnung des Besitzes hinweisen, um ungeklärte Ansprüche abzuwehren und die Herkunft des Besitzes zu verdeutlichen.

Der historische Ortskern befindet sich um die Kirche herum zwischen der Ilmenau und dem Mühlenbach. Entlang der Uelzener Straße schloss sich eine Siedlung mit kleineren Hofstellen sowie einem Adelshof an.

1753 zerstörte ein Großfeuer die neuen Wohngebäude. 1766 bestand Bienenbüttel aus 20 Hofstellen. Nach dem Brand begann die Ansiedlung einzelner Hofstellen wesentlich des Mühlenbaches.

1847 wurde die Bahnstation eingerichtet. 1885 war Bienenbüttel auf 34 Hofstellen angewachsen. Erst nach dem 2. Weltkrieg verdichtete sich die Bebauung allmählich.

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