Geschichte

  • Entlang der Ilmenau entstand ein bevorzugtes Siedlungsgebiet, das bis in die Steinzeit zurückreicht.
  • Bis ins 5. JH. gehörte dieses Gebiet zum Kernland des Stammes der Langobarden.
  • Bis 800 rückten von Westen her die Sachsen in das Gebiet, anschließend kamen von Osten her slawische Stämme
  • Frühmittelalterliche Urkunden nennen das Siedlungsgebiet „Bardengau“
  • Anfang bis Mitte 900 wurde Hermann Billung zum Markgrafen eingesetzt. Im Uelzener Raum hatten die Billunger umfangreichen Grundbesitz. Befestigter Wohnsitz war Wichmansburg, Haupthof des ältesten Billung und Bienenbüttel als Witwensitz seiner Frau.
  • Ca. 1100 starben die Billunger aus, die Welfen bekamen Einfluss.
  • Im 13. und 14. JH. wurde das „Villikationssystem“ (ein Verband von Höfen wurde durch einen vom Grundherren eingesetzten Meier verwaltet) abgelöst durch die Einrichtung herzoglicher Vogteien. Im Norden des Landkreises Uelzen wurde Bienenbüttel zum Verwaltungssitz für die Billungisch-Welfische Güter („Vogtei“).
  • 1795 wurde die Vogtei Bienenbüttel aufgelöst und dem Amt Medingen zugeteilt.

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