Historie

Jeder der Ortsteile der Gemeinde hat als Einzelort seine eigene geschichtliche Entwicklung. Einzelne Orte sind sogar älter als Bienenbüttel. Im Verlaufe der Entwicklung wurde Bienenbüttel mehr und mehr zum zentralen Mittelpunktsort im Norden des Landkreises Uelzen.
Schon im 19. Jahrhundert wurden Gemeinden im heutigen Bereich Bienenbüttel einander zugeordnet, das heißt kleinere wurden größeren angegliedert.

Nach der Schaffung der Landkreise (6. Mai 1884) kam Grünewald zu Beverbeck, Bardenhagen zu Eitzen I und Wichmannsdorf zu Bornsen. Solchstorf blieb eigenständiger Gutsbezirk. Die heutigen Ortsteile Grünhagen, Hohenbostel, Niendorf und Wulfstorf gehörten bis zur Gebietsreform von 1972 zum Landkreis Lüneburg.

Der 1885 geschaffene Landkreis Uelzen war mit 217 Landgemeinden und 15 Gutsbezirken einer der Größten in der Provinz Hannover.
Die Landgemeinden hatten noch keine Gemeinderäte. Es war ein Ortsvorsteher eingesetzt worden. Die Belange der Gemeinde wurden von der Gemeindeversammlung, der Versammlung aller wahlberechtigten Bürger (unbescholtene Männer mit Grundbesitz in der Gemeinde), beraten.

1966 schlossen sich die Gemeinden Bargdorf, Beverbeck, Edendorf, Eitzen I, Hohnstorf und Wichmannsburg mit Bienenbüttel zur Samtgemeinde Bienenbüttel zusammen. 1967 kam Steddorf dazu.
Die Gebietsreform von 1972 brachte nach langwierigen politischen Diskussionen die Gemeinde – die einzige Gemeinde im Kreis Uelzen – mit der Umwandlung der bisher selbständigen Gemeinden in Ortsteile.

Im Unterschied zur Samtgemeinde gab es in den Ortsteilen der Gemeinde keine Bürgermeister und keine Gemeinderäte mehr. Es wird ein Gemeinderat für die Gemeinde gewählt. Nach der Kommunalwahl wird für jeden Ortsteil ein ehrenamtlicher Ortsvorsteher bestimmt.

Die Namen der Gemeinden blieben als Ortsteilnamen erhalten – auch die aus den frühen Eingemeindungen im 19. Jahrhundert.
Die örtlichen Vereine – meist freiwillige Feuerwehren – blieben bestehen und werden von der Gemeinde gefördert.
Neue Tendenz ist seit einigen Jahren die Schaffung von Ortsteilzentren, zum Beispiel durch den Bau von Feuerwehrgerätehäusern oder Dorfgemeinschaftshäusern.